Person überwacht eine Flotte von Separatoren auf einem Dashboard

Wie GEA seine Flotte zur Datenbasis für KI-Services macht

Rund 150 Separatoren in wenigen Wochen angebunden, ohne Stillstand und auf vorhandener Hardware. Darauf laufen heute Condition Monitoring und der KI-gestützte Service GEA PerformancePlus.

Projekt besprechen
Kunde
GEA Westfalia Separator Group GmbH
Branche
Maschinenbau
Leistungen
Edge-Anbindung, KI-Services, Engineering-Automation
Technologie
Edge-Connectivity, RAG, Reinforcement Learning

Ausgangslage

GEA ist einer der größten Maschinenbauer für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie. GEA Westfalia Separator baut industrielle Separatoren für Food, Pharma und Chemie.

Für den globalen Rollout einer IoT-Lösung brauchte GEA ein IoT-Gateway, das sich auf alle bestehenden und neuen Maschinen installieren lässt. Zeit- und kostenintensive Stillstände durfte es dabei nicht geben.

  • Flexibel und kostengünstig einsetzbar
  • Leicht in Betrieb zu nehmen
  • Integration in bestehende Cloud- und IoT-Plattformen

Umsetzung

Grundlage ist die Edge- und Middleware-Software von codestryke. Auf Bestandsmaschinen läuft sie per Docker auf dem vorhandenen IPC, Neumaschinen bekommen eine eigene Edge-Box. Der Device-Wizard scannt das Netzwerk und erkennt Hersteller und Modell. Presets und die Integration mit dem TIA Portal verkürzen die Einrichtung. Software und Konfiguration kommen Over-the-Air auf die Geräte.

Auf dieser Datenbasis bauen wir mit GEA die KI-Services. Ein neuronales Netz auf dem Edge-Gateway wertet Vibrationsdaten der ifm-VSE-Sensorik aus, erkennt Lagerschäden früh und klassifiziert sie. Der AI Knowledge Hub bündelt Wissen über Maschine und Prozess für Chatbots und agentische Workflows. Ein RL-Agent regelt Trommel und Schälscheibe in Echtzeit.

Im Engineering generieren wir SPS-Code und HMI-Screens automatisch aus modularen Hardware-Varianten – über TIA Portal Openness und das Rockwell Logix Designer SDK.

Edge-Gateway an einem Separator überträgt Daten in die Plattform
Condition-Monitoring-Dashboard mit Schwingungskurve und Maschinenstatus

Ergebnis

Die Daten aus 150 Maschinen weltweit standen innerhalb weniger Wochen für GEA PerformancePlus bereit, ein neues Servicemodell von GEA. Weil vorhandene Hardware weiter genutzt wird und Reisen entfallen, hat GEA einen Betrag im oberen sechsstelligen Bereich eingespart.

Die Analyse hochfrequenter Vibrationsdaten senkt die Wartungshäufigkeit der Separatoren. Chatbots helfen bei Fragen zur Maschine und verringern den Schulungsaufwand.

Maschinen weltweit in wenigen Wochen angebunden
150
Einsparung durch vorhandene Hardware und entfallende Reisen
6-stellig
Leistung durch den RL-Agenten an der Separatorflotte
+9 %
Schäden an der Trommel (Bowl) durch Drift Detection
−40 %
Schulungsaufwand durch Chatbots
−80 %

Kundenstimmen

Matthias Wiemann
„Mit codestryke hatten wir den perfekten Match, die Daten aus unseren Maschinen in KI-Services für unsere Kunden zu verwandeln.“

Sprechen wir über Ihr Projekt.

Erzählen Sie uns, welche Maschine, welche Linie oder welche Plattform Sie besser nutzen wollen. Im Erstgespräch bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung.